Energieausweis

In Ungarn und Österreich ist der Energieausweis ein gesetzlich vorgeschriebener Bestandteil bei der Eigentumsübertragung einer Immobilie, aber auch bei Mietobjekten.

Der Energieausweis ist Bestandteil unserer Serviceleistungen, er kann direkt über uns in Auftrag gegeben werden, bzw. können wir dafür zertifizierte Unternehmen vermitteln.

Dieses Dokument gibt bei Neubauten einen guten Aufschluss über die Energiebilanz eines Hauses/einer Wohnung und liefert aussagefähige, reproduzierbare Vergleichswerte über den aktuellen energetischen Zustand einer Immobilie.

Jedoch bei sogenannten „alten Gemäuern“, historischen Objekten und dergleichen ist die Wertigkeit dieses Dokumentes zu relativieren und sollte nicht erstrangig kaufentscheidend sein.

Detaillierte Informationen dazu finden Sie auch auf den einschlägigen Seiten im Internet.

Wie kaufe Ich eine Immobilie ?

Absolute Rechtssicherheit muss dabei immer im Vordergrund stehen! Dokumente bedürfen in Ungarn grundsätzlich der Schriftform. Mündliche Vereinbarungen lassen sich im Nachhinein nur sehr schwer geltend machen.

Die Eigentumsübertragung einer Immobilie ist rechtlich ein sehr komplexer Vorgang, bei dem viele Dinge berücksichtigt werden müssen, die ein Laie einfach nicht wissen kann.
Es sind zumeist auch große Vermögenswerte im Spiel!

In Ungarn werden Kaufverträge praktisch immer von einem Rechtsanwalt errichtet. In Österreich, macht das ein Rechtsanwalt oder Notar.

Ein sicherer Vorgang für eine korrekte Vertragsabwicklung ist wie folgt:

Wenn Sie sich zum Kauf einer bestimmten Immobilie entschlossen haben, legen Sie ein verbindliches, schriftliches Kaufangebot, das bereits alle wichtigen Parameter enthält. Ihr Makler ist Ihnen dabei gerne behilflich.

Das schriftliche Kaufangebot wird vom Makler an den Verkäufer übermittelt. Wenn dieser damit einverstanden ist wird er es gegenzeichnen.

Das von beiden Seiten unterzeichnete Kaufangebot ist Basis für die Errichtung des Kaufvertrages, der nun Aufgabe für den Rechtsanwalt Ihres Vertrauens ist.

Die alleinige rechtsgültige Fassung des Kaufvertrages ist in ungarischer Sprache. Parallel dazu wird eine beglaubigte Textierung in ihrer Muttersprache verfasst.

Der Vertragsentwurf wird an Käufer und Verkäufer zur Ansicht übermittelt. Änderungen und Ergänzungen können jetzt vorgenommen, auftretende Fragen beantwortet werden.

Sobald weitgehende Übereinstimmung herrscht, wird ein gemeinsamer Termin beim vertragserrichtenden Anwalt vereinbart. Beim Vertragstermin müssen Käufer und Verkäufer persönlich anwesend sein.

Beim Anwaltstermin wird der Vertrag nochmals eingehend erläutert und besprochen, dann erfolgt die Unterzeichnung durch die Parteien und die Gegenzeichnung durch den Rechtsanwalt. Der Vertrag ist damit rechtsgültig.

Darauf erfolgt nun Zug um Zug die Bezahlung des Kaufpreises auf das Treuhandkonto des Rechtsanwaltes und der Verkäufer erteilt seinen endgültigen und unwiderruflichen Eigentumsverzicht. Mit diesem Dokument und dem Kaufvertrag erledigt der Rechtsanwalt die Eigentumsübertragung beim zuständigen Grundbuchamt.

Mittels Bescheid, - in der Regel dauert das in Ungarn ca.3 Wochen - teilt dann das Grundbuchamt mit, dass der Käufer als neuer Eigentümer im Grundbuch steht.
Der Verkäufer erhält sein Geld vom Treuhandkonto, der Käufer die Schlüssel zu seinem Haus!

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